Sarah-Louisa Rohrer
ist Miss Universe Switzerland Kandidatin.
Der Kanton plant am Standort Radmoos in Gossau eine Deponie für nicht verwertbare mineralische Bauabfälle sowie wenig belastetes Aushubmaterial. Die Regierung hat den Sondernutzungsplan erlassen und diesen zusammen mit den Baugesuchen für die öffentliche Auflage freigegeben.
Radmoos Die öffentliche Mitwirkung zur geplanten Deponie ist bereits erfolgt. Als nächster Schritt folgt nun von Dienstag, 2. September, bis Mittwoch, 1. Oktober, die öffentliche Auflage. Die Regierung hat den Sondernutzungsplan erlassen und zusammen mit den Baugesuchen für die öffentliche Auflagen freigegeben. Berechtigte können während der Auflagefristen bei der Regierung Einsprache einreichen. Die jeweiligen Unterlagen sind bei der Stadt Gossau sowie beim Bau- und Umweltdepartement in St.Gallen einsehbar. Alle Unterlagen finden sich unter www.areg.sg.ch auch online.
Die Stadt Gossau hat den Sondernutzungsplan bereits im kommunalen Verfahren öffentlich aufgelegt. Im Rekursverfahren zu einer Deponie Häggenschwil hat sich aber gezeigt, dass für Deponien von überregionaler Bedeutung aus rechtlichen Gründen anstelle des kommunalen ein kantonales Verfahren durchgeführt werden muss. Damit liegt die Zuständigkeit beim Kanton, der einen kantonalen Sondernutzungsplan erlässt. Das Verfahren samt öffentlicher Auflage muss deshalb wiederholt werden. Als weitere Verfahrensschritte folgen die Genehmigung des Sondernutzungsplans mitsamt der Baubewilligung durch die Regierung und bei allfälligen Einsprachen das Rechtsmittelverfahren.
Radmoos befindet sich in der Nähe von Enggetschwil und den beiden Weilern Nutzenbuech und Waldau. Der geplante Ablagerungsperimeter umfasst eine Fläche von rund 19 ha, welche vollständig in der Landwirtschaftszone liegt. Der Betrieb erfolgt in vier Etappen, die jeweils offene Fläche beträgt 4 bis 5 ha. Die Betriebsdauer beläuft sich auf 20 bis 25 Jahre. Insgesamt soll eine Million Kubikmeter Material Typ B abgelagert werden.
pd
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