Sarah-Louisa Rohrer
ist Miss Universe Switzerland Kandidatin.
Die Stadt St.Gallen verstärkt ihre präventiven Massnahmen gegen Extremismus. Grundlage dafür ist eine neue Studie der ZHAW, die im Auftrag der Städte St.Gallen und Zürich erstellt wurde.
Extremismusprävention Die Untersuchung analysierte Extremismusfälle und Radikalisierungsprozesse in beiden Städten. Sie zeigt: Soziale Medien spielen eine zentrale Rolle in der Radikalisierung, Extremismus tritt in vielfältiger Form auf und ist oft Ausdruck gesellschaftlicher Spannungen. In St.Gallen konnten laut Studie keine auffälligen Radikalisierungstendenzen bei Jugendlichen festgestellt werden. Die bestehenden Unterstützungsangebote werden als grundsätzlich ausreichend bewertet. Trotzdem sieht der Stadtrat Handlungsbedarf. Die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Schulen, Jugendarbeit und Sozialen Diensten soll gestärkt werden. Geplant ist ein interdisziplinäres Gremium, das gemeinsame Präventionsstrategien entwickelt. Weiterbildungen für Fachpersonen sowie eine verstärkte Sensibilisierung in Schulen und der offenen Jugendarbeit sollen helfen, problematische Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Mit diesen Massnahmen reagiert die Stadt vorausschauend – auch wenn derzeit keine akute Bedrohungslage besteht.
pd
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