Sarah-Louisa Rohrer
ist Miss Universe Switzerland Kandidatin.
Die Stadt St.Gallen erarbeitet ein neues Beleuchtungskonzept.
Die Stadt St.Gallen lädt Bevölkerung, Parteien und Verbände dazu ein, sich bis Ende Oktober 2025 zur geplanten Lichtregulierung zu äussern. Ziel ist ein nachhaltiges Beleuchtungskonzept, das Umwelt, Sicherheit und Ästhetik in Einklang bringt.
Lichtverschmutzung Die Stadt St.Gallen geht einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltiger Stadtentwicklung: Vom 4. September bis zum 31. Oktober 2025 haben interessierte Personen, Organisationen und politische Parteien die Möglichkeit, sich zum Entwurf eines umweltfreundlichen Lichtkonzepts zu äussern. Der Entwurf basiert auf einer Motion aus dem Jahr 2022, mit der das Stadtparlament den Stadtrat beauftragte, ein Beleuchtungskonzept zu entwickeln. Die Forderung lautete, Lichtanlagen so zu regulieren, dass ökologische, ökonomische, sicherheitsrelevante und gestalterische Aspekte berücksichtigt werden. Leitgedanke ist dabei: «So viel Licht wie nötig, so wenig wie möglich». Ziel des Konzepts ist es, klare und verbindliche Regeln für künstliche Beleuchtung im öffentlichen wie privaten Aussenraum zu schaffen. Die neuen Vorgaben sollen im Immissionsschutzreglement verankert werden und damit rechtsverbindlich sein.
Im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung können Kommentare und Verbesserungsvorschläge online eingereicht werden. Die Stadt prüft die eingehenden Rückmeldungen sorgfältig und berücksichtigt sie, soweit möglich, bei der weiteren Ausarbeitung. Nach aktueller Planung soll das Lichtkonzept Mitte 2026 vom Stadtrat beschlossen werden. Anschliessend wird das Stadtparlament über die notwendigen Änderungen im Immissionsschutzreglement entscheiden. Die Ergebnisse der Mitwirkung werden im Anschluss an die parlamentarische Beratung auf der städtischen Mitwirkungsplattform veröffentlicht.
Alle Informationen sowie Zugang zur Online-Beteiligung sind auf der Website der Stadt St.Gallen verfügbar:
www.stadtsg.ch/lichtkonzept
pd
Lade Fotos..